Ein Wärmeplan ist eine gute Grundlage. Warm wird davon noch kein Haus

Die kommunale #Wärmeplanung zeigt Potenziale für Wärmeabsatz und Wärmeerzeugung. Spannend wird es jedoch danach: Wie kommen wir von diesem Potenzial zu einer Wärmeversorgung, die am Ende auch funktioniert?
Was manchen zunächst vielleicht nicht bewusst ist: Wenn vor Ort bereits ein Wärmeversorger aktiv ist, muss dessen Ausbauplanung einbezogen werden. Nur müssen sich die Strategie des Versorgers und die Vorstellungen einer Kommune nicht automatisch decken.
Dann muss geklärt werden: Gibt es einen belastbaren Fahrplan des Bestandsversorgers, der auch politisch mitgetragen wird? Oder müssen wir als Kommune prüfen, was wir selbst aufbauen und umsetzen können?
Bevor es in eine tiefergehende Machbarkeitsstudie geht, sollten die wesentlichen Wegmarken dabei klar sein. Fördermittel- und Kreditgeber wollen schließlich mehr sehen als ein grundsätzlich vorhandenes Potenzial.
Aus meiner Erfahrung lohnt es sich deshalb, zwischen Wärmeplanung und Machbarkeitsstudie noch einmal genau hinzuschauen. Eine gute strategische Vorstudie kann relativ schnell Klarheit schaffen, welcher Weg am vielversprechendsten ist – bevor unnötig Zeit und Geld in die falsche Richtung fließen.
Für mich gehört auch das zu GEOTHERMIE KOMPETENZ: Ein Potenzial im Wärmeplan ist ein Anfang. Entscheidend ist, daraus einen Weg zu entwickeln, der technisch, wirtschaftlich und kommunal auch umsetzbar ist.



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