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Zwei Monate. So lange dauert die Genehmigung eines neuen Geothermie-Projekts in Colorado
Diese Zahl war für mich beim Austausch mit der 15-köpfigen, von Gouverneur Jared Polis angeführten Delegation aus dem US-Bundesstaat besonders beeindruckend. Im Rahmen des Besuchs mit Prof. Thomas Hamacher und Anastasia Sidorova bei Infineon sprachen wir diese Woche über Tiefengeothermie, kommunale Wärmewende und die Zusammenarbeit zwischen Praxis und Wissenschaft. Besonders bemerkenswert fand ich dabei die Selbstverständlichkeit, mit der die amerikanischen Teilnehmer über Um
6. Aug.1 Min. Lesezeit


Wie kann ich Menschen begeistern, wenn vielen gar nicht nach Begeisterung zumute ist?
Diese Frage hat mich nach einer Veranstaltung mit Paul Johannes Baumgartner besonders beschäftigt. In seiner Keynote ging es unter anderem um Positive Leadership. Und darum, dass Begeisterung gerade an vielen Stellen eher Mangelware ist. Ein Satz aus der Keynote ist bei mir besonders hängen geblieben: Führung heißt begeistern. Für mich heißt das: Welche Haltung lebe ich in solchen Zeiten eigentlich vor? Welche Einstellung habe ich selbst? Und was davon kommt bei anderen wirkl
6. Aug.1 Min. Lesezeit


Die größte Hürde für Geothermie ist nicht Geologie …
Eins vorweg: Natürlich bleibt jede Bohrung individuell. Und ja, natürlich gibt es bei Geothermie-Projekten geologische Risiken. Aber in fast 20 Jahren Projekterfahrung sind das selten die Faktoren, an denen Projekte tatsächlich scheitern. Schwieriger wird es häufig dort, wo Entscheidungen nicht klar getroffen werden. Wenn Zuständigkeiten wechseln. Wenn Projekte nach Jahren plötzlich wieder infrage gestellt werden. Oder wenn politische Unterstützung nur so lange gilt, bis Gege
6. Aug.1 Min. Lesezeit


Zwischen Potenzial und Umsetzung liegt: GEOTHERMIE KOMPETENZ
Über das Potenzial der Geothermie wird inzwischen viel gesprochen. Studien wie beispielsweise die des Fraunhofer IEG zeigen seit Jahren, dass ein erheblicher Teil unseres Wärmebedarfs durch Geothermie gedeckt werden könnte. Gleichzeitig ist der tatsächliche Anteil heute noch erstaunlich gering. Aus meiner Sicht liegt das nicht daran, dass die Technologie fehlt. Die Verfahren sind da. Auch das Wissen über den Untergrund ist in vielen Regionen sehr weit fortgeschritten. Die eig
6. Aug.1 Min. Lesezeit


Geothermie scheitert nicht an der Technologie
Die Verfahren sind bekannt. Die Anlagen funktionieren. Die Energie ist verfügbar. Und trotzdem kommt der Ausbau nur langsam voran. Warum? Weil die entscheidenden Herausforderungen nicht technisch sind. Sie liegen in der Umsetzung. Dort stellen sich Fragen wie: Wie wird die Wärme ins Netz integriert? Wie werden Investitionen strukturiert? Wie greifen kommunale Prozesse ineinander? Geothermie ist kein isoliertes Projekt. Sie ist Teil eines Systems. GEOTHERMIE KOMPETENZ zeigt si
6. Aug.1 Min. Lesezeit


75 % Potenzial. 1 % Nutzung
Eine Studie des Fraunhofer IEG zeigt: Geothermie könnte einen Großteil des Wärmebedarfs in Deutschland decken. Tatsächlich nutzen wir heute nur einen Bruchteil davon. Diese Lücke ist bemerkenswert. Und sie hat einen entscheidenden Grund: Diese liegt nicht unter der Erde. Denn die technologischen Möglichkeiten sind ebenso vorhanden wie die nötigen Ressourcen. Der Grund liegt über der Erde: Zum Einen in den rechtlichen Rahmenbedingungen und den deutlichen Nachteilen zur KWK-Tec
6. Aug.1 Min. Lesezeit


Mit wachsender Erfahrung wächst auch die Verantwortung
Mit wachsender Erfahrung wächst auch die Verantwortung, Geothermie Kompetenz aktiv in die Branche einzubringen. Für mich war deshalb klar: Erfahrungen müssen zurück in die Branche. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Ich freue mich sehr, dass mich die Mitglieder des Bundesverband Geothermie e.V. zum Sprecher des Fachausschusses Tiefengeothermie gewählt haben. Die Aufgabe ist klar: 🟠 Perspektiven aus dem operativen Alltag in die Verbandsarbeit einbringen 🟠 Erfahrungen bündeln �
6. Aug.1 Min. Lesezeit


Wie erklärt man jungen Menschen Geothermie in 30 Minuten?
Genau das machen wir aktuell wieder bei uns in Unterhaching. Im Rahmen von Projekttagen beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler an zwei Tagen intensiv mit erneuerbaren Energien. Ein Teil davon: der Besuch unserer Geothermieanlage. In kleinen Gruppen kommen sie zu uns, bekommen eine Einführung und sehen die Anlage der GEOTHERMIE UNTERHACHING vor Ort. Die größte Herausforderung dabei: Komplexe Zusammenhänge einfach erklären. Warum gibt es in mehreren tausend Metern Tiefe übe
6. Aug.1 Min. Lesezeit


10 Jahre Wissenstransfer in der Geothermie – und wichtiger denn je
Feste soll man bekanntlich feiern, wie sie fallen. Diese Woche durfte ich ein solches besonderes Jubiläum mitfeiern: Der 10. Wissenstransfer der Geothermie-Allianz Bayern (GAB) mit über 80 Teilnehmenden. Die GAB wurde 2014 konzipiert und 2016 gegründet. Ziel war und ist es, Wissenschaft, Industrie, Anlagenbetreiber und Behörden enger miteinander zu verzahnen. Ich durfte die GAB damals mit auf den Weg bringen und habe seitdem den Vorsitz im Forschungsbeirat inne. Heute ist die
6. Aug.1 Min. Lesezeit


Was brauchen Unternehmen? Planungssicherheit und bezahlbare Energie
Genau das wurde beim Wirtschaftsempfang von Kerstin Schreyer, Mitglied im Bayerischer Landtag und stellv. Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, am Montag beim IZB - Innovation and Start-up Center Biotechnology in Martinsried in vielen Gesprächen deutlich. Auf persönliche Einladung kam erneut ein breiter Querschnitt bayerischer Unternehmerinnen und Unternehmer zusammen. Ein Abend mit ehrlichem Austausch über die aktuellen Herausforderungen. Was ich aus meinen Gesprächen mitg
6. Aug.1 Min. Lesezeit


300 Menschen aus der Energiewirtschaft in einem Raum
Und alle beschäftigt dieselbe Frage: Wie steuern wir die Energiewende unter immer neuen Rahmenbedingungen? Zum zweiten Mal durfte ich diese Woche beim Energy Future Leaders Kongress (EFLKongress) der Energieforen Leipzig GmbH in Leipzig dabei sein. Rund 300 Teilnehmende diskutierten dort über die großen Trends der Branche: von Digitalisierung über Infrastruktur bis zu neuen Marktstrukturen. Die Herausforderungen unserer Branche sind gewaltig. Allein die digitale Transformatio
6. Aug.1 Min. Lesezeit


Von der kühnen Idee zum Energierückgrat
Wie Geothermie bei uns in Unterhaching auf den Tisch kam - und was andere Gemeinden daraus lernen können Geothermie in Unterhaching entstand nicht über Nacht. Sie ist das Ergebnis eines bewussten kommunalen Prozesses. Mitte der 1990er-Jahre reagierte die Gemeinde auf die UN-Klimarahmenkonvention und gründete eine Arbeitsgruppe aus Kommune, Kirchen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Die Leitfrage war klar: Wie kommen wir weg vom Heizöl? Gas-Blockheizkraftwerke waren eine
28. Apr.1 Min. Lesezeit


Fachkräfte von morgen entstehen nicht von selbst
Als spezialisierte Branche tragen wir Verantwortung dafür, dass sie entstehen und wachsen: Die Geothermie braucht persönliche Begegnungen und Räume, in denen Theorie auf Praxis trifft. Genau solche Räume gestalten wir bewusst wie beispielsweise beim diesjährigen Speed-Dating der Geothermie-Allianz Bayern (GAB). Das Treffen fand im Rahmen des interdisziplinären Masterstudiengangs „GeoThermie / GeoEnergie“ und des Masterstudiengangs „Ingenieur- und Hydrogeologie mit Vertiefung
28. Apr.2 Min. Lesezeit
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