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Von der kühnen Idee zum Energierückgrat

28. Apr.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Aug.

Wie Geothermie bei uns in Unterhaching auf den Tisch kam - und was andere Gemeinden daraus lernen können



Geothermie in Unterhaching entstand nicht über Nacht. Sie ist das Ergebnis eines bewussten kommunalen Prozesses.



Mitte der 1990er-Jahre reagierte die Gemeinde auf die UN-Klimarahmenkonvention und gründete eine Arbeitsgruppe aus Kommune, Kirchen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Die Leitfrage war klar:


Wie kommen wir weg vom Heizöl?



Gas-Blockheizkraftwerke waren eine Option, hätten aber keine echte Energie-Souveränität gebracht.



Der Wendepunkt kam mit einer Ringvorlesung zu geothermischen Heißwasservorkommen. Sie zeigte: Das Voralpenland birgt enormes Potenzial. Eine Machbarkeitsstudie bestätigte 2001 diese Einschätzung deutlich.



Dann ging es Schritt für Schritt:


🟠 Gründung der GEOTHERMIE UNTERHACHING (2002)


🟠 Erste Bohrung (2004)


🟠 Zweite Bohrung (2006)



2007 floss erstmals Wärme in ein Wohnhaus, 2009 startete die Stromproduktion. Heute werden schon 75% der Haushalte mit heimischer, klimafreundlicher Wärme versorgt. Jährliche CO₂-Einsparung: rund 44.000 Tonnen.



Drei Learnings für Kommunen:


🟠 Energie-Souveränität beginnt lokal


🟠 Transformation braucht Zeit, Geothermie Kompetenz und Durchhaltevermögen


🟠 Beteiligung schafft Akzeptanz und Umsetzungskraft

 
 
 

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