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Fachkräfte von morgen entstehen nicht von selbst.

  • matgyver3
  • 28. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit


Als spezialisierte Branche tragen wir Verantwortung dafür, dass sie entstehen und wachsen: Die Geothermie braucht persönliche Begegnungen und Räume, in denen Theorie auf Praxis trifft.



Genau solche Räume gestalten wir bewusst wie beispielsweise beim diesjährigen Speed-Dating der Geothermie-Allianz Bayern (GAB). Das Treffen fand im Rahmen des interdisziplinären Masterstudiengangs „GeoThermie / GeoEnergie“ und des Masterstudiengangs „Ingenieur- und Hydrogeologie mit Vertiefung Geoenergie“ an der TUM School of Engineering and Design (ED) statt. 



Seit vielen Jahren begleite ich die Geothermie nicht nur vor Ort, sondern beschäftige mich auch mit zwei zentralen Fragen:



Wie gewinnen wir Nachwuchs für die kommunale Praxis und anwendungsnahe Forschung? 


Und was können wir konkret tun, damit die Ausbildung nicht an der Hochschultür endet, sondern in der Praxis ankommt?



Denn klar ist: Die Wärmewende braucht Fachkräfte, die Forschung und Praxis zusammendenken. Diese Verbindung entsteht nicht zufällig, sie muss aktiv ermöglicht werden. Studierende brauchen frühzeitigen Kontakt zur Branche.



Das jährliche Speed-Dating, initiiert im Umfeld der GAB und wissenschaftlich getragen u. a. von Prof. Michael Drews, ist ein bewusstes Angebot an den Nachwuchs und schafft genau diesen Raum. Studierende treffen Unternehmen, Projekte treffen Nachwuchs. Offen, direkt, auf Augenhöhe.



In diesem Jahr nahmen rund 20 Studierende am Speed-Dating teil; acht Unternehmen aus Süddeutschland beteiligten sich. Dazu zählten neben der GEOTHERMIE UNTERHACHINGDeutsche ErdWärme GmbH, ecoprime / geoprime, Erdwärme Grünwald GmbHERDWERK GmbH, Geothermie Holzkirchen, IEP Innovative Energie für Pullach GmbH und die Stadtwerke München GmbH. Sie alle engagieren sich aktiv für den Nachwuchs in der Geothermie.



Was mich in diesem Jahr besonders gefreut hat:



Erneut haben nahezu alle teilnehmenden Studierenden entweder einen Platz für ihre Masterarbeit oder sogar eine konkrete Perspektive in der Geothermie-Branche gefunden. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter Nachwuchsarbeit.



Dies zeigt: 



1. Persönliche Begegnungen sind essenziell: Sie schaffen Orientierung für Studierende und Verlässlichkeit für eine Branche, die langfristig denkt und sich aktiv um ihren Nachwuchs kümmert.


2. Nachwuchsförderung gelingt dort, wo Unternehmen Verantwortung übernehmen und Theorie und Praxis früh zusammenbringen.


3. Die kommunale Wärmewende braucht Menschen, die Technik, Verantwortung und gesellschaftliche Wirkung gemeinsam denken.



LinkedIn ist vielleicht kein klassischer Ort für Studienwahl, aber:


Vielleicht liest hier die eine oder der andere mit, der am Anfang seines Weges steht – oder kennt Menschen, die sich für Geothermie, Energie und angewandte Forschung interessieren.



Wenn ja, könnte dieser Studiengang genau die passende Entscheidung sein.

 
 
 

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