Die größte Hürde für Geothermie ist nicht Geologie …

Eins vorweg: Natürlich bleibt jede Bohrung individuell. Und ja, natürlich gibt es bei Geothermie-Projekten geologische Risiken.
Aber in fast 20 Jahren Projekterfahrung sind das selten die Faktoren, an denen Projekte tatsächlich scheitern.
Schwieriger wird es häufig dort, wo Entscheidungen nicht klar getroffen werden.
Wenn Zuständigkeiten wechseln.
Wenn Projekte nach Jahren plötzlich wieder infrage gestellt werden.
Oder wenn politische Unterstützung nur so lange gilt, bis Gegenwind entsteht.
Gerade kommunale Geothermie-Projekte brauchen einen langen Atem.
Zwischen erster Idee und fertigem Wärmenetz liegen oft viele Jahre, hohe Investitionen und eine große Verantwortung gegenüber Bürgerinnen und Bürgern.
Deshalb ist Verlässlichkeit so wichtig: Geothermie-Projekte brauchen Kontinuität – oft über einen deutlich längeren Zeitraum als eine Wahlperiode dauert.
Für mich gehört genau das zu GEOTHERMIE KOMPETENZ:
Nicht nur die Technik zu verstehen, sondern Projekte auch organisatorisch und politisch stabil aufzusetzen. Und dabei Strukturen zu schaffen, die Entscheidungen ermöglichen und nicht verzögern.
Denn die beste Ressource hilft wenig, wenn der Weg zur Umsetzung ständig unsicher wird.



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